Spielzeit 2010/2011
Das Ballett der Staatsoper Hannover präsentiert ein facettenreiches Programm mit sechs Produktionen auf der großen Bühne, sowie einer weiteren im Ballhof.
Die Zeit steht im Zentrum der Wiederaufnahme zur Eröffnung der Ballettsaison: Jörg Mannes schuf Ein Stück Zeit als reinen Tanz in spielerischer Auseinandersetzung mit dem Phänomen. In Johan Ingers verrückter Komödie »Walking Mad« treibt Maurice Ravels »Bolero« die Tänzer über die Bühne und durch die Erinnerungen an ihre Lieben.
Sieben Freunde sind gemeinsam stark, weil sie sich mit ihren individuellen Talenten gegenseitig unterstützen. Pantelis Zikas schuf mit »seven up« ein buntes, komisches, ermutigendes Tanztheater für Zuschauer ab 6 Jahren.
Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare fesselt und unterhält seit fast einem halben Jahrtausend. In seinem neuen Ballett folgt Jörg Mannes den Verwirrungen der Liebe und entdeckt die Grausamkeit der Gefühle.
Nussknacker und Mausekönig kommen wieder. In der Lesart von Jörg Manns begeisterte der Ballettklassiker schon in der vorigen Spielzeit Kinder und Erwachsene mit starken Bildern, Tempo, Spannung, Humor und Fantasie.
Gefährliche Liebschaften faszinieren mit ihrer Lust an der Intrige und ihrem Vergnügen am Spiel um Macht und Gefühle. Jörg Mannes’ Bearbeitung des berühmten Briefromans aus dem 18. Jahrhundert war der Publikumsmagnet der Spielzeit 2009/2010.
Ein Wiener Totentanz dreht sich in Jörg Mannes’ »Stirb du, wennst kannst« und lässt das Leben am Abgrund erblühn. Als Exilwiener wirft der Choreograph einen liebevoll kritischen Blick auf seine Heimatstadt, in der sich Schönheit und Todessehnsucht die Hände reichen.
La Piaf brachte das französische Chanson in die Welt und wurde zur Legende. Die kleine Frau mit der großen Stimme steht im Zentrum dieses Abends, den Mauro Bigonzetti als Auftragswerk für das Ballett der Staatsoper Hannover kreiert.